r4-Lan-Tex - Rückgewinnung von Lanthan aus Rückständen der Raffineriekatalysatorherstellung für die Petrochemie mit Hilfe von Polyelektrolyt-ausgerüsteten Textilien

Ausgangssituation:
In der Petrochemie werden sogenannte FCC-Katalysatoren (Fluid Catalytic Cracking) zum Cracken von Erdöl verwendet. Durch den Zusatz von Seltenen Erden Oxide (REO) wird die katalytische Aktivität deutlich verbessert. Die Rückgewinnung von Seltenen Erden aus Abwässern der Katalysatorherstellung lohnte sich bisher nicht (mangels effektiver Verfahren). Mit steigendem Preis der REO und wachsender Abhängigkeit von China wächst die Bedeutung von niedrigkonzentrierten Abwasserteilströmen als Sekundärrohstoffquelle.

Ziel:
Das Ziel des Verbundprojektes ist die selektive Rückgewinnung von Lanthan aus Rückständen der FCC-Katalysatorherstellung mit Hilfe von textilgeträgerten Polyelektrolyten.

Vorgehensweise:


Konsortium:

Das Konsortium besteht neben der Forschungseinrichtung DTNW aus dem Textilhersteller Röders AG, dem Textilausrüster Roessing GmbH und dem Anlagenbauer Decker GmbH und bildet somit alle notwendigen Elemente entlang der Wertschöpfungskette ab.

Mehr Informationen:

http://www.r4-innovation.de/de/lantex.html

 

Angaben zum Forschungsvorhaben innerhalb der BMBF-Maßnahme
„r4-Wirtschaftsstrategische Rohstoffe“:

Titel:  r4-Lan-Tex - Rückgewinnung von Lanthan aus Rückständen der Raffineriekatalysatorherstellung für die Petrochemie mit Hilfe von Polyelektrolyt-ausgerüsteten Textilien
Kennwort:                  r4-Lan-Tex
Förderkennzeichen:     033R138A
Laufzeit:                     01.07.2015 - 30.06.2018
Projektpartner:           
Gebrüder Röders AG, Soltau
Textilausrüstung Roessing GmbH, Rhede
Decker Verfahrenstechnik GmbH, Berg

Ansprechpartner:      Dr. Klaus Opwis, Tel.: +49-2151-843-2014, e-Mail: opwis@dtnw.de