Green Chemistry & Nanotechnologie

Green Chemistry befasst sich mit umweltfreundlicher Produktion und Anwendung von Chemie. Im Fokus stehen umweltfreundliche Produktionsschritte, wie z.B. das Sparen von Wasser und Energie oder der Wechsel auf wasserbasierte Beschichtungen. Aus diesen Ansätzen leiten wir neue Produkte für den Umweltschutz, zur Steigerung der Ressourceneffizienz bzw. neue Recyclingstrategien, ab. Themen am DTNW sind neue halogenfreie und damit umweltfreundliche Flammschutzmittel, textilbasierte Adsorbersysteme* für den Umweltschutz (Grundwassersanierung, Mikroschadstoffentfernung) oder zur Rückgewinnung von Ressourcen aus Fertigungsprozessen bzw. Urban Mining/Textile Mining). Andere Anwendungsbereich sind lichtaktive antibakterielle oder selbstreinigende Oberflächen.

*zwischen der Arbeitsgruppe Mayer-Gall und der Arbeitsgruppe Opwis besteht eine enge Kooperation beim Thema textilbasierte Adsorbersysteme.

Nanotechnologie befasst sich mit der Änderung vertrauter Eigenschaften, wenn sich die Größe von Materialien auf nur einige Nanometer reduziert. Dies kann beispielsweise die katalytische Wirksamkeit eines Materials extrem steigern oder dazu führen, dass sich die Eigenschaften eines Komposites verbessern. Das DTNW beschäftigt sich mit Möglichkeiten, die sich aus der konsequenten Anwendung der Nanotechnologie für die Funktionalisierung von Textilien ergeben, wenn es beispielsweise um die Verbesserung der Scheuerbeständigkeit, das Erzielen antistatischer Eigenschaften oder die Beständigkeit eines Textils in aggressiven Atmosphären geht.

Unsere Forschungsschwerpunkte:

 

Leiter der Arbeitsgruppe      

Dr. Thomas Mayer-Gall
Telefon:+49/2151/843-2015
Email: mayer-gall@dtnw.de