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Forschungsvorhaben abgeschlossen - 11.01.2012


Am 31. Juli 2011 wurde das IGF-Forschungsvorhaben Nr. 16038 BG „Auswirkung superhydrophiler Top-Coats auf das Abreinigungsverhalten beschichteter Gewebe“

abgeschlossen, das die Erarbeitung neuartiger, superhydrophiler Topcoats für beschichtete Gewebe zum Ziel hatte.

Das Vorhaben, das in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung e.V. in Leipzig durchgeführt wurde, hatte zum Ziel, die Oberflächen glattflächiger Substrate wie beschichtete Gewebe, Laminate oder Folien mit superhydrophilen Eigenschaften zu versehen.

Der verfolgte Ansatz bestand in der Applikation eines dünnen, leicht hydrophilen Acrylatsystems von 10 bis 20 µm Dicke (Topcoat), das mittels eines speziellen UV-Härteverfahrens mikrorau gestaltet wurde.

Es wurden völlig benetzende Oberflächen mit Kontaktwinkeln kleiner 1° dargestellt.

Mit diesen neuartigen Topcoats war eine signifikante Verbesserung des Anschmutzverhaltens speziell PVC-beschichteter Systeme im städtisch/industriellen Umfeld angestrebt.

Gedanke ist hierbei, dass die Haftung von Schmutzen und Schmutzpartikeln – z.B. – Ruß durch die sorbierte Wasserschicht erheblich reduziert wird.

Laboruntersuchungen und die bislang vorliegenden Zwischenergebnisse von Langzeitexpositionen bestätigen diesen Ansatz.




Dachexposition von Versuchsmustern                  REM-Aufnahme eines superhydrophilen Topcoats


Der Forschungsbericht ist seit November 2011 verfügbar.

Ansprechpartner:
Dr. Thomas Bahners, Tel. +49 2151 843-156, e-Mail: bahners@dtnw.de