Polyelektrolytschichten auf textilen Materialien

Die Modifikation textiler Oberflächen stellt heute ein gängiges Verfahren dar, um textilen Materialien neue Eigenschaften zu verleihen. Durch Applikation von im Wechsel applizierten Polyanionen und Polykationen ist es möglich, die Oberflächeneigenschaften von natürlichen und synthetischen Fasermaterialien zu verändern. Zum Aufbau von Schichten mit Polyelektrolyten geht man von einem textilen Trägermaterial aus, was abwechselnd in eine wässrige Lösung von Polyanionen und Polykationen eingetaucht wird. Diesen Vorgang wiederholt man so oft, bis die gewünschte Schichtdicke entstanden ist. Mit Polyelektrolyten beschichtete Textilien besitzen eine sehr glatte Oberfläche, so dass die bei Atopikern durch Kleidung hervorgerufenen Reizungen der Haut reduziert werden kann. Außerdem ändern sich die mechanischen Eigenschaften des ausgerüsteten Gewebes sowie dessen Oberflächenwiderstand.

 

Der vollständige Abschlussbericht kann beim Deutschen Textilforschungszentrum Nord-West e.V. angefordert werden.

Das Forschungsvorhaben IGF-Nr. 16381N der Forschungsvereinigung Forschungskuratorium Textil e.V., Reinhardtstraße 12-14, 10117 Berlin, wurde über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

 

Angaben zum Forschungsvorhaben:
Polyelektrolytschichten auf textilen Materialien

IGF-Vorhaben Nr. IGF-Nr. 16381 N
Laufzeit: 01.02.2010- 31.01.2012

Ansprechpartner: Dr. Markus Oberthür, Tel. 02151/843-2017, E-Mail: oberthuer@dtnw.de